Waldstadt-Grundschule Potsdam

Hilfe für Ukraine

Unterstützung für ukrainische Kinder:

Wir nehmen nach den Osterferien acht Kinder auf, die mit ihren Familien oder manchmal nur mit ihren Müttern vor dem Krieg geflüchtet sind. Wir bitten alle Familien, aber besonders die ukrainischen, russischen und arabischen Familien unserer Schule mit ihren Kindern um besondere Unterstützung der neuen Familien. Sie können/Ihr könnt die Eingewöhnungsphase für die Neuen erleichtern. Wer sich engagieren möchte, kann sich gern im Sekretariat (info@waldstadtgrundschule.de) melden, wir würden gern ein Willkommenscafé veranstalten. Wer macht mit?
Stand: 22.04.2022

Spenden-Annahmestellen:

Der AWO Bezirksverband Potsdam ruft seit Kriegsbeginn zu Sach- und Geldspenden auf. Einige Hilfstransporte waren schon an der polnisch-ukrainischen Grenze, haben Hilfsgüter dort abgeliefert. Weitere werden folgen. Gleichzeitig unterstützen wir ankommende Geflüchtete aus der Ukraine hier vor Ort.

Dringend benötigte Spendengüter, die wir in unseren Spendensammelstellen annehmen, finden Sie hier:
https://ukraine-hilfe.awo-potsdam.de/spenden-info/

Online-Austausch zur Ukraine-Hilfe:

Uns alle bewegt die Situation in der Ukraine. Neben einer großen Solidarität begegnen den Menschen viele, teilweise auch widersprüchliche, Informationen, die zu zahlreichen Meinungen und Fragen sowie unterschiedlichen Haltungen und Emotionen führen. In den Familien und im Arbeitskontext möchten wir den Kindern und Nutzer*innen eine Orientierung ermöglichen. Der AWO Bezirksverband Potsdam e.V. lädt deshalb alle interessierten Menschen zu einem themenspezifischen Austausch ein.

Diese Veranstaltung gehört zu einer Veranstaltungsreihe, die online über Zoom stattfindet, und an interne und externe Interessierte gerichtet ist.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden wollen wir darüber sprechen, welche Fragen und Gefühle zum Krieg in der Ukraine bestehen. Wir möchten die Fragen sammeln, im weiteren Verlauf beantworten und online sowohl allgemeine FAQs zur Verfügung stellen, als auch fachspezifische FAQs für Pädagog*innen, Betreuer*innen und weitere Fachleute.

Thematischen Input gibt es von der selbst organisierten Flüchtlingsorganisation „Refugees Emancipation Potsdam“.

Ein fachlicher Austausch mit anderen Kolleg*innen ist eine bereichernde, entlastende und konstruktive Möglichkeit, mit den fachlich-persönlichen Herausforderungen des Arbeitsalltags umzugehen. Wir möchten für alle Interessierten die Möglichkeit für einen Austausch über die pädagogische Begleitung zum Thema Krieg in der Ukraine anbieten und dazu die Methode der kollegialen Beratung vorstellen. In der Folge werden regelmäßige online-Treffen zur kollegialen Beratung angeboten.

In der Veranstaltung beschäftigen wir uns mit Fragen wie:

  • Was bewegt und beschäftigt uns?
  • Was wird gebraucht? Was ist vorhanden?
  • Welche Erfahrungen können wir weitergeben? Was hilft konkret?
  • Umgang mit Diskriminierung und negativen Haltungen
  • Aufbau einer Struktur für den Informationsaustausch und Kontakt untereinander

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf folgender Homepage:
https://awo-potsdam.de/seminar/seminar-236-21-03-2022/
AWO Bezirksverband Potsdam e.V./14.04.2022

Kuchenbasar brachte 250 €:

Beim Kuchenbasar am 04.04.2022 bot die 5b essbare Kunstwerke zu erstaunlich niedrigen Preisen an und erwirtschaftete trotzdem 250 € zugunsten der Unicef-Kinderhilfe für die Ukraine.

Hilfe für Geflüchtete

Wo finde ich gesicherte Nachrichten zur Lage in der Heimat, was muss ich beim Ankommen in Deutschland wissen, wie können sich meine Kinder in dieser schwierigen Situation ablenken? Geflüchtete aus der Ukraine, die in Deutschland Zuflucht suchen, finden Antworten auf diese Fragen auf der folgenden Website. Hier gibt die ARD einen kompletten Überblick über Programme des Senderverbundes in ukrainischer und russischer Sprache.
https://www.ard.de/die-ard/spezial/ARD-Programmangebote-auf-Ukrainisch-und-Russisch-100
https://www.finanztip.de/ukraine/?utm_source=Mailjet&utm_medium=email

Spendenbasar am 19.03.2022:

Blauer Himmel, bunte Tische, fröhliche Kinder, leckeres Buffet:

ein rundum schöner Tag
in der Waldstadt-Grundschule!

Bei schönstem Sonnenschein konnten wir
essen & plaudern oder
eine Massage genießen,
schicke Zöpfe einflechten lassen,

selbst gemachte Herzen aus der Näh-AG kaufen & Friedenstauben auf den Schulhof malen,

auf unserem Spendenmarkt stöbern,
Schätze finden und – beinahe nebenbei –
über 2.300 Euro Spenden für Unicef sammeln!

Herzlichen Dank
an alle Eltern und Kinder,
das Kollegium,
unseren Förderverein und
die Sponsoren BlauArt &
rbb Media GmbH
für Ihre Unterstützung.


Alle Erlöse gehen an das Unicef Kinderhilfswerk und sollen dem Kauf von Familienhygienesets und Erste Hilfe-Sets zugute kommen:
https://www.unicef.de/informieren/projekte/europa-1442/ukraine-19470/ukraine-konflikt/262866
20.03.2022

Unterstützungsangebote

Beim letzten Gespräch des LER mit der Ministerin Britta Ernst bat Frau Ernst um Unterstützung bei der Suche nach „Muttersprachlern“, die bei der Betreuung der Flüchtlingskinder in den Schulen helfen können. Unterstützungsangebote nimmt der Kreiselternrat unter der E-Mail-Adresse ker.potsdam@gmail.com entgegen.

Bitte verteilen Sie diese Anfrage in Ihren Kreisen, Schulen und Klassen. Jede helfende Hand wird dringend benötigt. In jedem Schulamt gibt es dazu einen Ansprechpartner.

Frau Ernst berichtete ebenfalls über Erkrankungen unter den Flüchtlingen, die uns eigentlich mittlerweile fremd sind. Leider gibt es in der Ukraine Fälle von TBC und Polio. Sie steht daher in engem Austausch mit dem Gesundheitsministerium und hat mir zugesagt, dass es keinen Schulbesuch ohne eine vorher erfolgte Untersuchung der Kinder geben wird. Frau Ernst kann daher noch keinerlei Prognosen zur Anzahl der schulpflichtigen Kinder machen.
13.03.2022

Projekt #KiTaPaten startet

Am heutigen Montag startet der KiTa-Elternbeirat das Projekt #KiTaPaten, bei dem sich lokale Familien mit Kindern im KiTa- oder Hort-Alter und geflüchtete Familien mit Kindern gleichen Alter miteinander verknüpfen können. Vom gemeinsamen Spielplatzbesuch über Unternehmungen in Potsdam bis hin zur Unterstützung bei Behördengängen oder Erledigungen kann die Vernetzung reichen – je nachdem, was die Pat*innen leisten können und was die Geflüchteten annehmen wollen.

In einem ersten Schritt suchen wir lokale Familien mit KiTa- oder Hort-Kindern, die sich für die „Patenschaft“ einer geflüchteten Familie interessieren. Wir sammeln Anmeldungen, sortieren sie nach Stadtteil und Altersgruppen und bauen Kontakte zu den Trägern auf, die die ankommenden Geflüchteten betreuen. In einigen Tagen bzw. Wochen wollen wir dann lokale und geflüchtete Familien mit Kindern im KiTa- bzw. Hort-Alter zusammenbringen.

Wir möchten die Kinder und Familien möglichst unterbringungsnah miteinander verknüpfen, so dass ein regelmäßiger Austausch im direkten Umfeld stattfinden kann. Mittelfristiges Ziel ist es, Patenschaften innerhalb der gleichen Kita bzw. der gleichen Schule zu finden, um Flüchtlingsfamilien dort ganz besonderen Halt zu geben und den Kindern das Ankommen in der fremden Umgebung möglichst angenehm zu gestalten.

Interessierte Familien können sich ab sofort hier registrieren:
https://kitapaten.de/

Der KiTa-Elternbeirat sucht weitere engagierte Partner*innen, die z.B. bei Kommunikation und Vernetzung sowie ggf. bei logistischen Herausforderungen und der Schaffung von Angeboten unterstützen können. Auch benötigen wir Unterstützung u.a. bei der Begleitung und „Schulung“ der Paten-Familien und bei der Organisation der Kontaktaufnahme zu den geflüchteten Familien.

Kontakt für Rückfragen und Unterstützer*innen:
fragen@kitapaten.de

Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge:

Die Redaktion vom Radiosender rbb 88.8 packt heute ab 7 Uhr früh geschlossen mit an und richtet eine Notunterkunft der Caritas für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bezugsfertig her.
https://www.rbb888.de/Programmaktionen/rbb-88-8-hilft.html

Aktuelle Information des Hortes Abenteuerland:

Wir haben leider noch keine Neuigkeiten zu der Gruppe geflüchteter Kinder, die in unserem Haus untergebracht werden sollen. Wir hoffen sehr, dass sie es zu uns schaffen. Ich bedanke mich für die zahlreichen Hilfsangebote Ihrerseits, Ihre vielen herzlichen Worte und Ihr Verständnis.
09.03.2022

Der AWO Bezirksverband hat Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht. Aufgrund der Lage dort wurde entschieden, dass notleidende Kinder unterstützt werden. Wir werden in unserer Kita ca. 30 Kinder und Jugendliche vorübergehend wohnen lassen bis wir eine andere Lösung für die Menschen gefunden haben. Die Kinder werden von drei Betreuer*innen begleitet und in den ersten Tagen auf ihren Gesundheitszustand untersucht. Das bedeutet, dass eine Trennung von den Kindern der Kita und dem Hort in den ersten Tagen erfolgen muss.

Die Hortkinder werden gemeinsam im Haus Blau und in der Halle betreut, da wir die Bibliothek und die Räume, die nicht für die Kinder in der Betriebserlaubnis eingeplant sind,
für die vor dem Krieg geflüchteten Kinder zur Verfügung stellen. Das ist möglich, weil wir auch mit den Kindern aus der Ukraine noch nicht die Kapazität des Hauses ausgelastet
haben.

Die Garderobe der Kinder aus dem Grünen Haus wird in der Halle sein. Alle Hortkinder nutzen ab Montag, 07.03.2022 die Pinnwand im Flur des Eingangsbereiches. Wir werden die Wege für die Kinder neu kennzeichnen. Die Unterbringung wird die Betreuung der Kindergarten- und Krippenkinder nicht beeinflussen. Das pädagogische Personal der Kita steht während der Dienstzeit ausschließlich den angemeldeten Kindern zur Verfügung.

Wenn Pädagogen des Hauses für die Kinder aus der Ukraine tätig sind, machen sie das ehrenamtlich – außerhalb der Arbeitszeit. Die Verpflegung der Kinder wird von der
AWO übernommen, das geht nicht vom Essengeld Ihrer Kinder ab. Die ukrainischen Kinder werden den Ausgang im Haus 2 (Rotes Haus) nutzen, der nicht für die Eltern und Kinder zur Verfügung steht. In den Abhol- und Bringzeiten wird mit der Gruppe vereinbart, dass sie das Treppenhaus meiden sollen. Diese Reglungen sind vorübergehend und sie werden von uns über Änderungen informiert.

Wir bitten in diesen schwierigen Zeiten um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Sollten Sie Fragen oder Ideen für Hilfsangebote haben, wenden Sie sich bitte an Frau Charline
Opaterni ausschließlich per Mail: abenteuerland@awo-potsdam.de.
04.03.2022

Wie & wo kann gespendet werden?

An vielen Stellen werden Spenden für die Ukraine entgegengenommen. Alle Details, wo, wie und bis wann Sie Hilfe leisten können, finden Sie hier auf dieser Website:
https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Potsdam-Krieg-in-der-Ukraine-Spenden-fuer-die-Menschen-im-Kriegsgebiet
www.unicef.de/
https://www.dzi.de/

Geldspenden sind dringend gewünscht (z.B. Sprit für Hilfstransporte, ohne Verwaltungskosten etc ). Sachspenden: Die vier Spendenannahmestellen des AWO BV – Geschäftsstelle Neuendorfer Straße, „Schatztruhe“ am Schlaatz, Kulturhaus Babelsberg, Grundschule Golm bleiben bestehen. Spendenannahme ist immer täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr. Die Spenden müssen vor Ort bereits sortiert und in Umzugskarton verpackt und mit den mehrsprachigen Zetteln (deutsch, englisch, ukrainisch, russisch) versehen werden. Als Ehrenamtler*in kann man sich dort melden. Ein Hol- und Bringdienst kann von der Geschäftsstelle nicht geleistet werden. Sobald wir konkrete Hilfsgüter benötigen, werden diese an den Info-Tafeln der Bereiche ausgehangen. Spenden ist freiwillig.
https://awo-potsdam.de/

Jobvermittlung für geflüchtete Ukrainer:
https://www.jobaidukraine.com/

Sprechen Sie mit Ihren Kindern

Die verstörenden Bilder und Nachrichten aus dem Kriegsgebiet erschrecken uns alle, die Kinder hören besorgte Gespräche bei Eltern und Freund*innen, auf dem Schulhof, in den Horten. Das wirkt auf sie ein, auch wenn sie es vielleicht nicht offen zeigen. Fernsehnachrichten sollten im Moment besser nicht laufen, wenn Kinder dabei sind. Aber auch das Fehlen von Informationen kann schädlich sein, auch wenn man sein Kind eigentlich damit schützen will, denn es ist mit aufgeschnappten Gerüchten und Bildern dann alleine. Besser ist es, gemeinsam kindgerecht gestaltete Nachrichten oder Themenportale (z.B. bei KIKA oder logo) zu sehen und kurz und sachlich darüber zu sprechen.

Das gemeinsame Reden kann die Kinder entlasten und wird von Psycholog*innen ausdrücklich empfohlen. Gerade das Gespräch in der Gruppe stärkt, weil die Kinder erleben, dass sie mit Ihren Sorgen nicht allein sind. Weitere Informationen zum Thema:
https://www.donbosco-magazin.eu/Eltern/Familienleben/Mit-Kindern-ueber-Aengste-sprechen

Fragen kindgerecht beantwortet:
https://www.kika.de/suche/suche104.html?q=Angriff+auf+die+Ukraine+
https://www.servicestelle-jugendschutz.de/wp-content/uploads/sites/17/2022/02/Handreichung_Ueber_Krieg_reden.pdf
https://www.hanisauland.de/node/2130
https://www.zdf.de/kinder/logo/streit-zwischen-ukraine-und-russland-100.html
https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/ueber-katastrophen-sprechen
https://www.flimmo.de/redtext/101380/Krieg-in-Europa
https://www.frieden-fragen.de/